
Leistungen von der Dose bis zur Prüfung
Wir planen, installieren, sanieren und prüfen Elektroanlagen – für Privathaushalte, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe. Bei Störungen kommen wir nach telefonischer Absprache.
Überblick
Vier Bereiche, ein Betrieb
Installation, Sanierung, Prüfung und Störungsdienst liegen bei uns in einer Hand – wer die Anlage gebaut hat, kennt sie auch, wenn später etwas daran zu messen ist.
Elektroinstallation
Neubau, Anbau, Umbau: Leitungswege, Unterverteilung, Steckdosen, Schalter und Beleuchtung – geplant anhand Ihrer Raumnutzung, nicht nach Schema.
Elektrosanierung
Alte Leitungen, fehlender Schutzleiter, überlastete Verteilung: Wir erneuern bestehende Anlagen abschnittsweise, damit das Haus bewohnbar bleibt.
E-Check und Prüfungen
Prüfung ortsfester Anlagen und ortsveränderlicher Geräte mit Messung, Bewertung und schriftlichem Protokoll zum Ablegen.
Störungsdienst
Sicherung fällt, Teilbereich ohne Strom, FI löst wiederholt aus: Wir suchen die Ursache und stellen den Betrieb wieder her – nach telefonischer Absprache.
Ablauf
So läuft ein Auftrag bei uns ab
Ob Neuinstallation, Sanierung oder Prüfung: Der Weg von der ersten Anfrage bis zur Übergabe ist bei uns derselbe. Sie wissen dadurch früh, was wir vorhaben, was Sie vorbereiten müssen und wann wir bei Ihnen arbeiten.

Sie schildern uns telefonisch oder per Formular, worum es geht: Art des Gebäudes, Baujahr, betroffene Räume, bereits bekannte Mängel. Für Sanierungen fragen wir nach der Art der Unterverteilung, nach vorhandenen Fehlerstromschutzschaltern (FI/RCD) und danach, ob noch klassische Nullung ohne getrennten Schutzleiter verbaut ist. Diese Angaben entscheiden, wie viel Zeit ein Termin braucht.

Bei allem, was über eine einzelne Steckdose hinausgeht, sehen wir uns die Anlage an. Wir öffnen den Zählerschrank, prüfen Leitungsquerschnitte, Absicherung und Erdung und sehen, wie die Leitungen geführt sind. Dabei klärt sich auch, ob Kernbohrungen, Putzarbeiten oder Arbeiten am Zählerplatz nötig werden, die der Netzbetreiber freigeben muss.

Sie erhalten ein schriftliches Angebot, in dem Material und Arbeitszeit getrennt ausgewiesen sind. Posten, deren Umfang sich erst beim Öffnen von Wänden oder Verteilungen zeigt, kennzeichnen wir als Schätzung und sprechen sie vor der Ausführung erneut mit Ihnen ab. Nachträge entstehen bei uns nicht unbemerkt.

Wir legen Arbeitstage fest und nennen Ihnen, wie lange der Strom in welchem Bereich abgeschaltet sein wird. In bewohnten Wohnungen arbeiten wir abschnittsweise, damit Kühlgeräte und Heizung nicht länger als nötig ohne Versorgung sind. Hausverwaltungen bekommen den Text für die Mieterinformation von uns.

Wir arbeiten mit Staubschutz und räumen die Arbeitsstelle täglich auf. Jede Änderung an der Verteilung wird dokumentiert, Stromkreise werden beschriftet. Altmaterial wie ausgebaute Sicherungsautomaten, Leitungsreste und Leuchtmittel nehmen wir mit und entsorgen es fachgerecht.

Zum Abschluss messen wir: Durchgängigkeit des Schutzleiters, Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz und die Auslösung der Fehlerstromschutzschalter. Die Werte halten wir in einem Prüfprotokoll fest, das Sie zusammen mit dem Verteilerplan erhalten. Danach gehen wir die Anlage mit Ihnen durch und erklären, welcher Schalter welchen Kreis trennt.
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Pauschalpreise nennen wir nicht, weil zwei Wohnungen gleicher Größe sehr unterschiedlich viel Arbeit bedeuten können. Entscheidend sind der Zustand der vorhandenen Leitungen, die Erreichbarkeit der Verteilung, die Bauweise der Wände und die Frage, ob in bewohntem Zustand gearbeitet wird. Nach der Besichtigung ordnen wir diese Punkte ein und rechnen sie im Angebot getrennt aus.
Abgerechnet wird nach Arbeitszeit und eingesetztem Material, bei klar umrissenen Leistungen wie einem E-Check auch als Festpreis je Einheit. Fahrtkosten innerhalb von Rendsburg und den Nachbargemeinden weisen wir als eigene Position aus.
- Wandaufbau: Schlitze in Beton kosten deutlich mehr Zeit als in Gipskarton oder Altbauputz.
- Leitungswege: Lassen sich Leerrohre nutzen, entfällt ein großer Teil der Stemmarbeiten.
- Zustand der Verteilung: Ein Zählerschrank ohne Platzreserve muss getauscht werden, ein moderner lässt sich erweitern.
- Anzahl der Stromkreise: Jeder zusätzliche Kreis bedeutet Leitung, Automat und Klemmarbeit in der Verteilung.
- Bewohnter Zustand: Abschnittsweises Arbeiten mit Zwischenprovisorien verlängert die Bauzeit.
- Netzbetreiber: Arbeiten am Zählerplatz brauchen Anmeldung und einen Termin zum Plombieren.
Welcher Bereich passt zu Ihrem Vorhaben?
Wir sehen uns Ihre Anfrage an und melden uns mit den nächsten Schritten zurück.
