
Die Elektroanlage für Neubau, Anbau und Erweiterung
Wir planen und errichten komplette Elektroanlagen — von der Rohinstallation im Neubau bis zur zusätzlichen Leitung im bewohnten Bestand. Für Privatkunden, Hausverwaltungen und Gewerbe.
Planung
Erst der Bedarf, dann die Leitung
Wir gehen vor der ersten Fräsung mit Ihnen durch jeden Raum und halten fest, wo Geräte stehen, wo Licht gebraucht wird und was in fünf Jahren dazukommen soll.
Eine Elektroanlage wird beim Rohbau festgelegt und danach jahrzehntelang benutzt. Deshalb steht am Anfang kein Materiallistenpreis, sondern ein Rundgang: Wir notieren Gerätestandorte, Lichtpunkte, Netzwerkdosen und Reserven im Verteiler. Aus dieser Aufnahme entsteht ein Angebot, das die Stromkreise einzeln benennt — Sie sehen, wofür Sie zahlen, und können einzelne Positionen streichen oder ergänzen, bevor gebaut wird.
Bei Anbauten und Erweiterungen prüfen wir zuerst die vorhandene Anlage. Reicht der Verteiler, trägt die Zuleitung die zusätzliche Last, ist ein Fehlerstromschutzschalter vorhanden? Das Ergebnis besprechen wir offen — auch dann, wenn es auf eine Elektrosanierung hinausläuft.
Was wir zur Planung brauchen
- Grundriss mit Maßen, gerne als PDF oder DWG
- Angaben zu Küche, Bädern und Hauswirtschaftsraum
- Geplante Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung
- Wallbox, Photovoltaik oder Speicher, auch wenn erst später geplant
- Wunschpositionen für Netzwerk-, TV- und Telefondosen
- Ansprechpartner für Rohbau, Trockenbau und Estrich
Reserve einplanen
Leistungsumfang
Sechs Gewerke unter einer Hand
Von der ersten Fräsung bis zur letzten Steckdose bleibt dieselbe Mannschaft auf der Baustelle — Sie haben einen Ansprechpartner statt fünf Nachunternehmer.

Rohinstallation
Schlitzen, Bohren, Dosen setzen, Leerrohre und Mantelleitungen verlegen — abgestimmt auf den Takt von Maurer, Trockenbauer und Estrichleger.

Verteilerbau
Unterverteilung mit Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschaltern, sauber aufgeteilt, jede Klemme beschriftet und im Stromkreisverzeichnis dokumentiert.

Steckdosen und Schalter
Feininstallation nach Aufmaß: Position, Höhe und Schaltbild legen wir vor dem Verputzen gemeinsam fest, damit nichts hinter dem Schrank verschwindet.

Beleuchtung
Lichtauslässe, Dimmer, Bewegungsmelder und Außenbeleuchtung — einschließlich Anschluss der von Ihnen gewählten Leuchten.

Datenleitungen
Netzwerkverkabelung mit Patchfeld, dazu TV- und Antennenanschlüsse. Auf Wunsch messen wir die Strecken durch und übergeben die Werte.

Prüfung und Abnahme
Messung der fertigen Anlage, Prüfprotokoll und Einweisung. Spätere Wiederholungsprüfungen übernehmen wir im Rahmen des E-Checks.
Herzstück der Anlage
Der Verteiler entscheidet, was später möglich ist
Wir bauen Unterverteilungen mit freien Plätzen und beschrifteten Klemmen, damit eine Wallbox oder ein zusätzlicher Stromkreis später kein Umbau wird.
Ablauf
So entsteht Ihre Installation – Schritt für Schritt
Von der ersten Begehung bis zum Prüfprotokoll arbeiten wir in festen Schritten. So wissen Sie jederzeit, wer wann bei Ihnen auf der Baustelle ist und was danach passiert.
1. Begehung und Bestandsaufnahme

Wir sehen uns Zählerplatz, Verteiler und vorhandene Leitungen an. Im Bestand prüfen wir, ob ein Schutzleiter vorhanden ist, welchen Querschnitt die Zuleitung hat und wie viele Stromkreise der Verteiler noch aufnehmen kann. Im Neubau gehen wir mit Ihnen den Grundriss durch.

Wir sehen uns Zählerplatz, Verteiler und vorhandene Leitungen an. Im Bestand prüfen wir, ob ein Schutzleiter vorhanden ist, welchen Querschnitt die Zuleitung hat und wie viele Stromkreise der Verteiler noch aufnehmen kann. Im Neubau gehen wir mit Ihnen den Grundriss durch.

Gemeinsam legen wir fest, wo Steckdosen, Schalter, Leuchtenauslässe und Netzwerkdosen sitzen. Küche, Bad und Arbeitszimmer bekommen eigene Stromkreise, Großverbraucher wie Herd, Durchlauferhitzer oder Wallbox eine eigene Zuleitung. Sie erhalten einen Installationsplan mit eingezeichneten Positionen.

Sie bekommen ein Festpreisangebot, das nach Gewerken gegliedert ist: Schlitzarbeiten, Leitungsverlegung, Verteilerbau, Montage der Geräte. Positionen, die sich erst nach dem Öffnen der Wand klären lassen, weisen wir getrennt als Eventualposition aus – so gibt es später keine Überraschung.

Wir fräsen Schlitze, setzen Gerätedosen und ziehen die Leitungen ein. Danach ist die Anlage messbar, aber noch nicht verputzt. In diesem Zustand gehen wir mit Ihnen noch einmal durch die Räume – Änderungen an Positionen sind jetzt am günstigsten.

Der Verteiler wird bestückt: Leitungsschutzschalter je Stromkreis, Fehlerstromschutzschalter (RCD) für die Steckdosenkreise, bei Bedarf Überspannungsschutz. Anschließend setzen wir Schalter, Steckdosen und Leuchten und beschriften jeden Stromkreis dauerhaft.

Vor der Inbetriebnahme messen wir nach DIN VDE 0100-600: Durchgang der Schutzleiter, Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz und Auslösezeit der RCDs. Sie erhalten das Messprotokoll, den Stromlaufplan und den Verteilerbelegungsplan – Unterlagen, die Sie bei Verkauf oder Versicherungsfall brauchen.
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Eine Elektroinstallation wird nicht pauschal pro Quadratmeter abgerechnet, sondern nach Anzahl der Stromkreise, der zu verlegenden Meter und dem Aufwand an der Wand.
Diese Faktoren bestimmen den Aufwand
- Neubau oder Bestand
Im Rohbau liegen die Leitungen offen im Mauerwerk oder in der Decke – das geht zügig. Im bewohnten Bestand kommen Schlitzen, Staubschutz, Wiederherstellung der Oberfläche und Arbeiten in Etappen dazu.
Bestand deutlich aufwendiger
- Anzahl der Stromkreise
Jeder zusätzliche Stromkreis bedeutet Leitung, Sicherungsautomat, Klemmarbeit und eine Messung mehr. Eine Wohnung mit acht Kreisen kostet spürbar weniger als eine mit sechzehn.
Hauptkostentreiber
- Zustand des Zählerplatzes
Alte Zählerplätze mit Stoffkabeln oder ohne Platz für RCDs müssen erneuert werden. Das ist eine eigene Position und wird mit dem Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz abgestimmt.
separat ausgewiesen
- Verlegeart
Unterputz in Mauerwerk, Aufputz im Keller oder Kabelkanal im Gewerbeobjekt unterscheiden sich stark im Zeitaufwand. Beton ist teurer als Kalksandstein, Fachwerk verlangt Sonderlösungen.
je Meter kalkuliert
- Schalter- und Geräteprogramm
Das Material wählen Sie selbst – vom Standardprogramm bis zu Glas- oder Metallrahmen. Wir weisen Montage und Material getrennt aus, damit Sie hier bewusst entscheiden können.
Materialkosten transparent
- Erschwernisse vor Ort
Enge Treppenhäuser, fehlender Parkplatz, Arbeiten nur außerhalb der Geschäftszeiten oder Asbestverdacht in alten Bauteilen wirken sich auf die Kalkulation aus. Wir sprechen das vor Angebotsabgabe an.
vorab geklärt
Sie können den Aufwand selbst senken: Räume vor Beginn leerräumen, einen Stellplatz für das Servicefahrzeug reservieren und vorhandene Unterlagen wie alte Stromlaufpläne oder Abrechnungen des Netzbetreibers bereitlegen. Bei Wohnungen in Verwaltung benötigen wir zudem den Zugang zum Zählerschrank im Keller. Ein belastbarer Preis entsteht erst nach der Begehung – telefonische Schätzungen ins Blaue hinein geben wir bewusst nicht ab.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Schildern Sie kurz, worum es geht – Elektro Hansen meldet sich mit einer Einschätzung.
