
Häufige Fragen an unseren Elektrofachbetrieb
Termine, Prüfungen, Kosten und Störungen: Was uns am Telefon immer wieder gestellt wird, beantworten wir hier vorab – damit Sie schon vor dem ersten Anruf wissen, woran Sie sind.
Vorab geklärt
Antworten auf das, was am häufigsten gefragt wird
Die meisten Anrufe bei uns drehen sich um dieselben vier Dinge: Wann kommt jemand, was kostet es, wie lange dauert es und wie viel Staub gibt es.
Vor dem Anruf
Was uns bei Ihrer Anfrage weiterhilft
Je genauer wir die Ausgangslage kennen, desto verbindlicher fällt unsere Rückmeldung aus – und desto seltener ist ein zweiter Anfahrtstermin nötig.
- Um welche Art von Gebäude es geht: Wohnung, Einfamilienhaus, Mehrparteienhaus oder Gewerbeeinheit
- Baujahr der Elektroinstallation oder Jahr der letzten Modernisierung, falls bekannt
- Ob der Verteiler bereits FI-Schutzschalter enthält – ein Foto der geöffneten Klappe genügt
- Bei Störungen: ob ein einzelner Stromkreis oder die gesamte Einheit betroffen ist
- Bei Vermietung: wer vor Ort aufschließt und unter welcher Nummer diese Person erreichbar ist
- Ihr Wunschzeitraum, damit wir das Zeitfenster gleich passend legen

Prüfintervalle
Wann welche Prüfung fällig wird
Die Fristen unterscheiden sich je nachdem, ob eine Wohnung, ein vermietetes Objekt oder ein Betrieb geprüft wird – wir nennen sie beim Aufmaß konkret für Ihr Objekt.
Tabelle waagerecht wischen
| Objekt | Empfohlenes Intervall | Was geprüft wird | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Selbst genutzte Wohnung oder Eigenheim | alle 4 Jahre | Verteiler, Steckdosen, Schalter, Schutzleiter, FI-Auslösung | Prüfprotokoll mit Mängelliste |
| Vermietete Wohnung, Hausverwaltung | alle 4 Jahre, Allgemeinflächen jährlich sichtgeprüft | zusätzlich Treppenhaus, Keller, Außensteckdosen | Protokoll je Einheit, Sammelbericht für das Objekt |
| Gewerbliche Räume, Büro und Laden | alle 4 Jahre, ortsveränderliche Geräte jährlich | Anlage plus Geräteprüfung mit Prüfplakette | Protokoll und Geräteleverzeichnis |
| Nach Sanierung oder Verteilertausch | einmalig zur Abnahme | Messung aller neuen Stromkreise | Abnahmeprotokoll und Stromkreisliste |
E-Check
So läuft eine Prüfung bei Ihnen ab
Der E-Check ist die normgerechte Prüfung Ihrer elektrischen Anlage und der angeschlossenen Geräte nach DIN VDE 0100-600 und 0105-100. Wir arbeiten ihn in fünf festen Schritten ab, damit Sie am Ende ein nachvollziehbares Protokoll in der Hand halten – und nicht nur ein Häkchen. Für eine Wohnung mit rund 80 Quadratmetern rechnen wir mit zwei bis drei Stunden vor Ort.
Fünf Schritte vom Klingeln bis zum Protokoll
Besichtigen und dokumentieren

Wir sehen uns Zählerschrank, Verteilung, Leitungswege und sichtbare Installationen an. Dabei notieren wir Baujahr, Leitungsquerschnitte, vorhandene Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) und offensichtliche Mängel wie beschädigte Dosen oder ungesicherte Klemmstellen.

Wir sehen uns Zählerschrank, Verteilung, Leitungswege und sichtbare Installationen an. Dabei notieren wir Baujahr, Leitungsquerschnitte, vorhandene Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) und offensichtliche Mängel wie beschädigte Dosen oder ungesicherte Klemmstellen.

Es folgen die Messungen: Durchgang des Schutzleiters, Isolationswiderstand der Stromkreise, Schleifenimpedanz und die Auslösezeit jedes RCD. Gemessen wird mit kalibrierten Installationstestern; die Kalibrierscheine legen wir auf Wunsch bei.

Wir betätigen Schutzeinrichtungen, kontrollieren die Drehfeldrichtung an Kraftstromsteckdosen und prüfen Not-Aus, Beleuchtung und ortsveränderliche Geräte, sofern sie zum Auftrag gehören.

Jeder Befund bekommt eine Einstufung: sofort abstellen, mittelfristig beheben oder unbedenklich. Wir gehen die Liste noch vor Ort mit Ihnen durch und erklären, was der Befund praktisch bedeutet.

Sie erhalten das Prüfprotokoll mit allen Messwerten, der Mängelliste und dem nächsten empfohlenen Prüftermin. Hausverwaltungen bekommen es auf Wunsch als PDF je Wohneinheit.
Preisbildung
Wovon die Kosten abhängen
Eine seriöse Zahl nennen wir erst, wenn wir die Anlage kennen. Bei überschaubaren Arbeiten – Steckdose versetzen, Leuchte anschließen, RCD nachrüsten – genügen uns Fotos vom Zählerschrank und von der Einbaustelle für eine belastbare Einschätzung. Bei Sanierungen kommen wir vorher vorbei und messen auf. Sie erhalten dann ein schriftliches Angebot mit getrennt ausgewiesenem Lohn, Material und Anfahrt.
- Zustand der Altanlage: Klassische Nullung, Stoffkabel oder fehlender Schutzleiter bedeuten Mehraufwand, weil ganze Stromkreise neu gezogen werden müssen.
- Zugänglichkeit: Leere Leerrohre sparen Stunden. Ist kein Rohr vorhanden, entscheidet die Wandart – Stemmen in Beton dauert deutlich länger als in Gipskarton oder Ziegel.
- Umfang der Verteilung: Ein neuer Zählerschrank nach TAB des Netzbetreibers samt Anmeldung ist eine eigene Position und braucht einen Abstimmungstermin.
- Material: Schalterprogramm, Leuchten und Bauteile wählen Sie mit. Zwischen Standard- und Designserie liegen spürbare Unterschiede, die wir im Angebot sichtbar machen.
- Termindruck: Reguläre Termine sind günstiger als Einsätze außerhalb der üblichen Arbeitszeit. Wochenend- und Nachtzuschläge nennen wir vorab am Telefon.
- Bewohnter Zustand: In bewohnten Wohnungen planen wir Staubschutz, Zwischenreinigung und kürzere Abschaltzeiten ein – das kostet Zeit, erspart Ihnen aber den Auszug.
Sechs Fragen, die uns täglich erreichen
- Wie schnell bekomme ich einen Termin? Für planbare Arbeiten -- Steckdose versetzen, Leuchten montieren, RCD nachrüsten -- vergeben wir in der Regel Termine innerhalb von ein bis zwei Wochen. Bei einer Störung, die die Wohnung oder den Betrieb lahmlegt, versuchen wir es am selben Werktag, wenn Sie im Umkreis von Rendsburg sind. Sie bekommen von uns ein festes Zeitfenster von zwei Stunden statt eines ganzen Wartetags; verschiebt sich etwas, rufen wir vorher an.
- Was kostet ein Einsatz außerhalb der Arbeitszeit? Abends, am Wochenende und an Feiertagen kommen Zuschläge auf Anfahrt und Arbeitszeit. Wie hoch sie ausfallen, sagen wir am Telefon, bevor wir losfahren -- bei uns steht keine Überraschung auf der Rechnung. Wenn es sich um etwas handelt, das bis zum nächsten Werktag warten kann, sagen wir Ihnen das ebenfalls; ein Sicherungsautomat, der einmal ausgelöst hat, ist selten ein Notfall.
- Wie lange bleibt bei den Arbeiten der Strom weg? Wir schalten nur die Stromkreise ab, an denen gerade gearbeitet wird, nicht die ganze Wohnung. Beim Tausch eines Zählerschranks ist eine längere Abschaltung unvermeidbar; die stimmen wir vorher mit Ihnen ab und legen sie in die Zeit, die Ihnen am wenigsten wehtut. Sagen Sie uns vorher Bescheid, wenn Kühlgeräte, medizinische Technik oder ein Server versorgt werden müssen.
- Wie viel Staub entsteht in einer bewohnten Wohnung? Am meisten beim Schlitzen in Beton, deutlich weniger in Ziegel und kaum etwas in Gipskarton oder vorhandenen Leerrohren. Wir arbeiten mit Absaugung direkt am Werkzeug, hängen Staubschutzwände ein und kehren am Ende jedes Arbeitstages zusammen. Möbel und Böden decken wir ab. Ganz staubfrei wird eine Sanierung nicht, aber Sie müssen dafür nicht ausziehen.
- Muss ich während der Arbeiten zu Hause sein? Beim ersten Termin ja: Wir brauchen Zugang zum Zählerschrank und besprechen mit Ihnen, wo Schalter und Steckdosen sitzen sollen. Danach geht es nach Absprache auch ohne Sie. Mit Hausverwaltungen arbeiten wir regelmäßig über Schlüsselübergabe; wir dokumentieren dann, was an welchem Tag gemacht wurde, und übergeben die Unterlagen am Ende gesammelt.
- Bekomme ich ein Protokoll für Vermieter oder Versicherung? Ja. Nach einer Prüfung erhalten Sie das Prüfprotokoll mit den gemessenen Werten, dem Datum, dem Prüfer und den festgestellten Mängeln -- auf Wunsch als PDF, das Sie weiterreichen können. Hausverwaltungen bekommen es je Einheit. Das Protokoll dokumentiert den Zustand am Prüftag; es ersetzt im Schadensfall kein Gutachten eines Sachverständigen.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Schildern Sie kurz, worum es geht – Elektro Hansen meldet sich mit einer Einschätzung.
