Die Wallbox ist bestellt, der Elektriker kommt — und dann stellt sich heraus, dass der Hausanschluss nicht mitspielt. Das lässt sich vorher klären, und zwar in etwa zwanzig Minuten.
Der Anschluss, nicht die Box, ist die Grenze
Ein älteres Reihenhaus hängt häufig an 35 Ampere je Phase. Herd, Durchlauferhitzer und Wärmepumpe teilen sich diese Reserve bereits. Eine Wallbox mit elf Kilowatt zieht 16 Ampere dazu — rechnerisch passt das oft, in der Spitze nicht.
Was wir vor dem Angebot prüfen
- Vorsicherung und Querschnitt der Zuleitung bis zum Zählerschrank.
- Freie Plätze und Zustand der Unterverteilung.
- Vorhandene Großverbraucher und deren gleichzeitige Nutzung.
- Leitungsweg zum Stellplatz samt Durchbrüchen und Erdarbeiten.
Aus diesen vier Punkten ergibt sich, ob elf Kilowatt ohne Weiteres gehen, ob ein Lastmanagement nötig ist oder ob der Netzbetreiber eingebunden werden muss.
Anmeldepflichtig ist jede Wallbox, genehmigungspflichtig erst ab zwölf Kilowatt. Beides übernehmen wir mit, damit die Anlage am Ende nicht formal im Graubereich hängt.